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Station 17
Wanderweg

Klosterbrunnen
auf dem
Schulplatz

Informationen
Station 17

 

 GPS-Koordinaten: 

  • Breitengrad 51.271099

  • Längengrad 14.094476
     

 Google Maps Karte: 

 Besichtigung: 

  • jederzeit möglich

  • keine Anmeldung
     

 Gruppenführung: 
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Beschreibung
 

  • Der Klosterbrunnen befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters (1493-1565) auf dem heutigenSchulplatz ca.23 m östlich vom Steintrog.
     

  • Für eine ausreichende Versorgung war dieser Brunnen offensichtlich nicht groß genug, denn 1503 bewilligte Hans von Lehen auf Lückersdorf, dass das Wasser zweier Brunnen von Lückersdorf (vermutlich aus dem Siechengrund) in Röhren zum Kloster geleitet werden darf.
     

  • Bereits 1536 bat der Konvent den Kamenzer Rat um Unterstützung, da die Klosterbrüder einerseits die Unkosten für das Röhrwasser aus Lückersdorf nicht mehr aufbringen konnten und andererseits die Mönche selbst die Instandhaltung als betagte Personen nicht mehr zu übernehmen fähig waren. 
     

  • Der Brunnen hat eine Tiefe von ca. 9,55 m und hatte im Dezember 2004 einen Wasserstand von 3,65 m.
     

  • Die eckige Form des Einstiegschachtes rührt von der bis 2011 existierenden Feuerlöschzisterne (16 x 7 m), die 1944 direkt neben dem Brunnen errichtet wurde, her.
     

  • Auf verschiedenen alten Abbildungen kann man den Brunnen am Schwengelpumpenaufbau erkennen.
     

  • Selbst als das Denkmal von Gotthold Ephraim Lessing auf dem Schulplatz stand, befand sich direkt daneben eine gusseiserne Schwengelpumpe auf dem Brunnen.
     

  • Mit der kompletten Neuverlegung der gusseiseren Trinkwasserleitungen in Kamenz am Ende des 19.Jahrhunderts verlor der Brunnen immer mehr an Bedeutung.
     

  • Mit der Umgestaltung des Schulplatzes 2011 sollte der Brunnen wieder belebt werden, allerdings entschied man sich für eine passivere Variante. Ein durch den KGV e.V. vor Zerstörung gesicherter Sandsteintrog aus dem Jahre 1855, der sich ursprünglich auf dem Forstfestplatzgelände befand, wurde in Verbindung mit einer Springbrunnenanlage im südwestlichen Teil des Platzes aufgestellt.
     

  • Für die Erkennbarkeit bzw. Auffindbarkeit des tatsächlichen Standortes wäre ein gusseiserner Schachtdeckel mit der Aufschrift „Klosterbrunnen“ wünschenswert.
     

Bilder & Videos
 

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